Die Zeit bestimmt den Rhythmus unseres Lebens. Ohne genaue Uhrzeit würden viele Dinge in unserem Alltag nicht funktionieren: die Finanzmärkte, die Luftfahrt oder die GPS-Navigation. Aber was ist Zeit eigentlich? Wo beginnt die Zeitmessung und wo endet sie – und welche Rolle spielt die Zeit im Universum? Passend zum Jahreswechsel unternimmt Professor Brian Cox für die deutsche Erstausstrahlung der BBC-Exklusiv-Dokumentation ‘Die Stunde Null – Wie funktioniert eigentlich die Zeit?’ eine wahre Zeitreise, um einem Phänomen auf die Spur zu kommen, das viel spannender und vielschichtiger ist als man denkt.

Professor Brian Cox, Physiker am Schweizer CERN, versucht in diesem Film die Geheimnisse der Zeit zu entschlüsseln. Er beginnt seine Forschungsreise mit dem Vermächtnis der mittelamerikanischen Maya und deren Verehrung der Sonne: Sie hat in der Geschichte der Menschheit immer schon unsere Zeit und damit auch unseren Lebensrhythmus bestimmt. Seit den Babyloniern teilen wir den Tag in Stunden, Minuten und Sekunden ein. Brian Cox findet jedoch heraus, dass die Welt sich nicht immer so genau wie ein Uhrwerk dreht, sondern eher flattert, wie ein unregelmäßiger Herzschlag und somit die meisten Tage nicht exakt 24 Stunden lang sind.

Auf der Suche nach einer verlässlicheren Art, die Zeit zu messen, sucht Brian die Atomuhren in Washington auf. Diese messen die Zeit so genau, dass sie regelmäßig mit einem mittleren Sonnentag synchronisiert werden müssen, damit die Verschiebung zwischen Atomzeit und Sonnenzeit nicht zu groß wird.

Bei einem Flug über den Atlantik stellt sich heraus, dass jeder seine eigene Zeit hat: Brian Cox Zeit unterscheidet sich nun 49 Nanosekunden von der Universalzeit. Kann sich die Zeit also verlangsamen oder schneller werden, abhängig von der Geschwindigkeit mit der wir reisen oder abhängig von der Nähe zu einem starken Gravitationsfeld? Wann fängt die physikalische Zeitrechnung an: Mit dem Urknall vor 13,7 Milliarden Jahren, oder gab es die Zeit schon immer? Ist die Zeit mit einer Straße zu vergleichen, auf der das, was hinter uns liegt, genauso real ist wie das, was vor uns liegt? Cox versucht diese und andere dringliche Fragen der Physik zu beantworten, indem er um den Globus reist und gemeinsam mit herausragenden Wissenschaftlern die relevantesten wissenschaftlichen Thesen und Theorien präsentiert.

‘Die Stunde Null – Wie funktioniert eigentlich die Zeit?’ macht uns deutlich, dass etwas so alltägliches wie die Zeit zu den wissenschaftlich am wenigsten erforschten, aber auch packendsten Phänomenen der Modernen Physik gehört. Der Physiker Brian Cox führt mit Begeisterung durch den Film und schafft es, selbst komplexe physikalische Phänomene verständlich und mitreißend darzustellen.

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3 Kommentare zu “Die Stunde Null”

  1. ninki sagt:

    ,Die Unterteilung der Zeit in Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft, ist eine Illusion; wenn auch eine hartnäckige!

    Albert Einstein

    Das Problem beschäftigt mich schon seit Langem.
    Wir denken uns die Zeit als einen Prozess zwischen Ereignissen, zB Geburt und Tod.Aber stimmt das auch?
    In einem anderen Bezugssysthem könnte ein Beobachter beide Ereignisse gleichzeitig wahrnehmen.
    Lt. Einstein ist Zeit ohne Masse, Energie nicht denkbar.In einem leeren Universum gäbe es auch keine Zeit.Es muß etwas geben, das sich bewegt,erst Bewegung setzt einen Prozess in Gang.
    Es wird aber noch abstruser! Materie, Masse ist von dem Faktor Zeit abhängig.Bei Erreichung der Lichtgeschwindigkeit sollen Raum und Zeit aufhören zu existieren! Ein schwarzes Loch ist eine zeitlose Zone,ergo, kann darin auch nichts existieren.
    Die Zeit ist vielleicht ein Stück geliehene Ewigkeit,welche ihre Grundsubstanz ist.Vielleicht verwirrt sie uns daher so sehr.
    Die Gegenwart ist quasi nicht greifbar,da diese kaum messbar ist.Vergangenheit ist nicht mehr existent und die Zukunft noch nicht! Die Zukunft wird in jeder Nanosekunde sofort zur Gegenwart und sogleich zur Vergangenheit, was ist also Zeit?
    Wir verstehen das Universum eigentlich nur aus der Perspektive der Vergangenheit.Das betrifft allerdings nur den subjektiven, menschlichen Aspekt, betrachtet von innerhalb unseres Bezugsysthems.
    Sicher täuschen uns unsere Sinne.
    Vielleicht geschehen alle Dinge gleichzeitig, erweitert man unsere bekannten Dimensionen um eine oder mehr.
    Unsere Sinne und unser Verständnis sind begrenzt,wir nehmen die Realität nur selektiv wahr.
    Das ist ein unüberwindliches Hindernis auf der Suche nach dem absoluten Verständnis der Realität.
    Vielleicht gelingt es der Menschheit oder einigen ihrer Vertreter aber doch noch, eines Tages, das Unmögliche zu denken.

  2. Peter müller sagt:

    Das Video ist offline

  3. dvd sagt:

    Setzt mal ein anderes Video ein.

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